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Faschingsparty mit dem Grimmener Carnevalsclub (05.03.2014)

Grundschüler tanzen im Konfettiregen

Die Knirpse der Neubauer-Schule kennen (mindestens) fünf Regeln für eine gelungene Faschingsparty.

Mitreißende Partyhits, bunte Kostüme und über 170 kreischende Grundschüler – so verrückt geht es zu, wenn zur Faschingsfeier in den „Treffpunkt Europas“ eingeladen wird. Die Faschingsfeten der Dr.-Theodor-Neubauer-Grundschule zählen zu den stimmungsvollsten in der Stadt. Warum das so ist, wissen die Knirpse ganz genau.

Regel Nummer eins: Der Kreativität in Sachen Kostümwahl sind keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Polizist, Prinzessin, Hippie oder Fantasyheld – das Erfolgsrezept für ein tolles Kostüm liegt im Detail. „Ich bin heute der Partypolizist“, sagt Samuel Secuk. Der Siebenjährige hat seine Mütze modisch zur Seite gekippt, und der Polizeistern leuchtet im Scheinwerferlicht. Eben genau so cool, wie die echten Gesetzeshüter und stets mit einem flotten Spruch auf den Lippen: „Hände hoch – jetzt wird gefeiert“, ruft der Grundschüler durch den Saal. Die Frage, warum gleich sechs Lehrerinnen ein Hexenkostüm gewählt haben, bleibt am gestrigen Vormittag unbeantwortet...

Regel Nummer zwei: Gehe voll in deiner Rolle auf. „Ich bin Harry Potter und kann zaubern. Also gebt mir lieber eure Süßigkeiten, sonst verzaubere ich euch in kleine Mäuse“, droht Jannik Runge (8). Natürlich spaßig gemeint, oder etwa nicht? Denn unweit des großen Magiers steht tatsächlich eine kleine Maus. „Nein, ich wurde nicht verzaubert. Ich habe mich als Minnie Maus verkleidet“, beruhigt Zoe Peters (7) die anderen Schüler. Aber gerade dieses, von Jannik Runge vorgeführte schauspielerische Talent, haucht einem Kostüm erst so richtig Leben ein.

Regel Nummer drei: Lasse kein Partyspiel aus und gewinne, wenn möglich, alle. Lass dir aber zugleich auf keinen Fall von einer Niederlage die gute Laune verderben und heitere dich dann auf der Tanzfläche wieder auf. Ein Duo, welches diese Regelkomplett verinnerlicht hat, ist schnell gefunden. Arden Karian Scharmer (8) und Leonie Petrosjan (9) lassen sich zuerst die Schokoküsse beim Wettessen schmecken, gewinnen anschließend die anspruchsvolle Tanzrunde mit einem Ballzwischen den beiden Köpfen, lassen dann noch die Hüften beim Hula-Hoop-Wett- streit schwingen, ehe es mit Skiern unter den Füßen auf die Hindernisstrecke geht. „Die Spiele machen so viel Spaß“, ruft Leonie noch kurz herüber, ehe die beiden Mädchen wieder im bunten Durcheinander des Kulturhaussaals verschwunden sind. So viel Bewegung macht natürlich früher oder später hungrig. Höchste Zeit also für Regel Nummer vier: „Lasse dir wieder schöne Pfannkuchen schmecken.“ Die Kinder sind begeistert. Ein großes Dankeschön an die Bäckerei Kühl“, freut sich Schulleiterin Birgit Mietzner und kann zusehen, wie die Schüler ihr die Leckereien aus den Händen reißen.

Regel Nummer fünf lautet: Hole dir Experten, die sich mit richtig stimmungsvollen Partys auskennen. Und wer könnte solch eine Fete besser organisieren als die Narren vom Grimmener Carneval Club. „Der Musikmacher ist cool. Bei den Hits kann man richtig abtanzen“, findet der zehnjährige Marvin Sievert. Die Karnevalisten haben ihre jungen Feiernden mit kleinen Tricks voll im Griff. Eine Truhe, gefüllt mit Süßigkeiten, und unzählige Party- spiele sind die Erfolgsgaranten für die ausgelassene Faschingsveranstaltung im Stadtkulturhaus „Treff- punkt Europas“.

 

 

Text : Raik Mielke

 



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